NaBloPoMo Tag 456 – Lachen, Spiegel, Kamera

Das Wetter forderte irgendwie seinen Tribut, ich war schlicht zu platt und hirnmatschig als dass ich etwas Brauchbares hätte schreiben können, über die einzelnen Themen hatte ich aber versucht nachzudenken.
Aber davon geht die Welt nicht unter, mache ich einfach heute weiter ^^
Themen waren:
#4 Aus dem Bauch heraus – Wann hast du das letzte Mal wirklich herzhaft aus dem Bauch heraus gelacht?
#5 Spieglein, Spieglein – Beende den Satz: “Wenn ich in den Spiegel schaue dann…”
#6 Seitenwechsel – Fühlst du dich vor oder hinter der Kamera wohler? Wie geht es dir, wenn jemand über dich schreibt?

#4
Wann ich das letzte Mal herzhaft aus dem Bauch heraus gelacht hab kann ich nicht beantworten. Es ist aber nicht lange her. Ich lache viel und eigentlich ganz gerne, und es gibt immer wieder Situationen wo ich von einem Lachflash über Minuten „heimgesucht“ werde. Oft Situationskomik im Raid oder hier mit meinem Mann.
Meine Lachflashs haben schon zu Jugendzeiten für Erheiterung gesorgt – ich bin auch schon aus dem Unterricht geflogen weil ich Ewigkeiten nicht aufhören konnte zu giggeln und immer wieder ein Lachen hochkam und ich nichts dagegen tun konnte.

#5
Das Thema von gestern ist deutlich schwieriger zu beantworten als die Frage nach dem Lachen. Ich besitze keinen Spiegel. Ich gehe Spiegeln aus dem Weg. Fahrstühle mit Spiegel sind mir ein Graus.
Ich mag mich nicht sehen. Vor Jahren hatte ich eine Phase wo ich im Waschraum des Studentenwohnheimes kurz davor war alle Spiegel von den Wänden zu schlagen und zu zertrümmern. Aber ich bin brav, habe geschluckt, gelächelt und es gelassen. Was das auch für Ärger gegeben hätte…
Ich schaue nicht in einen Spiegel. Fertig.

#6
Ähnlich ist auch das heutige Thema „Seitenwechsel“.
Ich möchte nicht im Mittelpunkt stehen. Angeschaut werden ist furchtbar. Entsprechend fühle ich mich hinter der Kamera wohler. Ich gehe, ähnlich wie beim Spiegel, Situationen aus dem Weg wo ich Thema sein oder gar bildlich abgebildet werden könnte.
Ich war als Kind immer zwiegespalten was Zeitungsartikel über mich angeht. Es kam schon vor dass ich in den Sommerferien bei einer Ferienpassaktion gewonnen hatte und erwähnt wurde. Klaro hat es mich gefreut, ich war irgendwie auch stolz. Und trotzdem war es mir unangenehm. Nach jedem Konzert in der Schule hab ich geschaut ob ich auf dem Foto zu sehen bin. Einerseits war ich froh wenn nicht – und andererseits fand ich es auch doof. Als ich einmal ein Solo gespielt hatte war ich sogar enttäuscht nicht mal namentlich erwähnt zu werden. Und gleichzeitig erleichtert.
Den Text über mich im Abi-Buch finde ich, ja mh. Nicht schlecht, aber irgendwie auch nicht ich.

Spiegel – Kamera – Mittelpunkt: einfach blöd.

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2 Gedanken zu “NaBloPoMo Tag 456 – Lachen, Spiegel, Kamera

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