NaBloPoMo Tag 789 – Frei, Tauschen, Keep Out

Mein erstaunlicherweise total entspannter Zahnarztbesuch am Dienstag hat mich doch etwas erschöpft, so dass ich Dienstag und gestern nur gähnend bzw. schlafend rumhing. War wohl doch etwas viel Blutverlust, ich reagier da immer sofort. Aber die Dröhnung mit Lachgas lässt selbst so eine „wir entfernen mal die Ruinen und räumen auf“-ZahnOp total easy werden.
Die Themen heute:
#7 Frei? – Wenn du ein ungebundenes, nomadisches Leben führen könntest, würdest du es tun? Wo würdest du hingehen? Wie wäre dein Leben ohne ein festes Heim?
#8 Tauschhandel – Wenn die Welt nur noch aus Tauschgeschäften bestehen würde, wie würde es dir damit gehen? Was hättest du anzubieten? Wärest du erfolgreich?
#9 Keep out – Von welcher Person hoffst du, dass sie nicht deinen Blog liest? Wieso?

#7
Ich kann mir kein Leben ohne einen festen Mittelpunkt vorstellen. Ich bin sehr ortverbunden. Ein Ort wo alle meine Sachen die mir lieb und teuer sind, alle meine Bilder und Bücher, alle meine guten Erinnerungen sind. Eine Höhle. Ein Heim. Wo das feste Heim steht weiß ich nicht. Ich dachte mal ich bin hier sehr mit Norddeutschland verbunden, aber mittlerweile ist es mir egal glaub ich. Und obwohl ich diesen festen Punkt haben möchte und auch brauche habe ich trotzdem den Traum mit einem Wohnmobil einfach draufloszufahren. Durch die USA, Kanada, Europa. Einfach fahren und anhalten wo es einem gefällt. Und ich würde immer wieder zu meinem festen Heimatpunkt zurückkehren.

#8
Tauschgeschäfte. Mh. Abgesehen davon dass Geld letztendlich auch nur ein Tauschmittel ist – wenn ich mit einer „Tauschhandelwirtschaft“ aufgewachsen wäre würde ich wahrscheinlich kaum drüber nachdenken, würde zu essen haben und alles wäre fein. Mir ist Geld ziemlich egal solang ich genug habe um zu leben, ich brauche diese „immer was neues“-Gier nicht.
Aber wie es mir jetzt bei einem Wechsel gehen würde weiß ich nicht. Ich glaube wenn wir von vornherein nur tauschen würden wären wir uns unserer Fähigkeiten viel bewusster und wir würden mehr „können“ und anzubieten haben, weil unser Fähigkeiten und Talente mehr wert wären. Heute zählen viele Dinge nicht so lang sie nicht dem Job dienen oder direkt zu Geld gemacht werden können. Meine Eltern waren einige Zeit in einem lokalen Tauschring. Da wechselten Möbel die Besitzer, Dienstleistungen etc. Und auch wenn es nicht um Geld ging, ein gewisses „Punktesystem“ gab es schon um die geleistete Arbeit bzw. das Möbelstück zu „werten“.
Aber was hätte ich anzubieten. Ja, gute Frage. Was kann ich gut?
Ich könnte Kinder kreativ beschäftigen, mit ihnen lesen, musizieren, spielen und sie „pädagogisch sinnvoll“ beschäftigen.
Oder Nachhilfe geben.
Oder anderen mit offizieller Post helfen.
Oder für andere lästige Termine machen und organisieren.
Verwaltungskram liegt mir, wenn er sich nicht um mich dreht. Briefe für mich schreiben geht nicht – für andere problemlos ;o)
Ob da nicht noch andere Dinge plötzlich hervortreten die sich als nützlich und brauchbar erweisen würden bliebe abzuwarten.
Und ob ich damit erfolgreich wäre? Was ist denn erfolgreich? Erfolgreich ist doch heutzutage der Mensch, der einen Job hat der ihm ein Dach überm Kopf und nen vollen Bauch beschert, bzw. der darüber hinaus noch Auto, Luxusgüter etc. anhäufen kann. Das gäbe es in dieser extremen Form in einer Tauschgesellschaft vermutlich nicht.
Erfolgreich wäre ich wohl, wenn die Kinder freudig bei mir auftauchten, wenn genug Menschen meine „Verwaltungsdienste“ nutzen würden – und ich erfüllt wäre von „gebraucht werden“ und davon auch noch leben könnte.

#9
Es gibt mehrere Leute von denen ich nicht möchte dass sie hier rumstöbern.
Meine Eltern. Weil ich keine Lust hab alles zu begründen und zu rechtfertigen. Viele sehr persönliche Dinge habe ich sicherheitshalber in ein, bzw. zwei andere Blogs ausgelagert, die mit mir überhaupt nicht zu verbinden sind. Weder vom Namen her noch vom Inhalt, es gibt auch keine Querverweise, und nur sehr sehr sehr wenige kennen diese anderen Blogs. Aber NEVER EVER meine Eltern.
Einige aus meinem Raid (meiner online-Spielrunde). Weil sie Thema waren. Und weil ich keine Lust hab auf Stress mit denen.
Grundsätzlich stehe ich zu jedem Wort. Es macht es nur einfacher gewisse Menschen diese Worte/Gedanken nicht lesen zu lassen. Und wenn sie sie per Zufall finden wissen sie nicht unbedingt wer dahinter steckt.

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2 Gedanken zu “NaBloPoMo Tag 789 – Frei, Tauschen, Keep Out

    • Ach viel Arbeit, ich bin eh so ein “Binge-Schreiberling”… Ich habe Phasen wo die Worte nur so aus mir herauspurzeln, und Phasen der Leere. Nur nicht alle Worte sind na ja, für die Allgemeinheit und Leute die mich oberflächlicher kennen geeignet. Und wenn es mal aus mir herauspurzelt steht es letztendlich da wo es thematisch am besten reinpasst ;o)

      Ob nun hier oder da – die “Arbeit” ist fast dieselbe ;o)

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