#WasAndersWäre (Gastbeitrag2)

Von der Handvoll Freunde und Bekannte denen ich die Fragen weitergeleitet hatte hat sich nun auch ein weiterer gemeldet. Andere hadern da noch mit sich, aber ich hoffe schon noch auf die ein oder andere Antwort.
F. ist der zweite, der sich getraut hat hat seine (kurzen und knappen) Antworten der Öffentlichkeit preiszugeben.

1.) Was wäre anders in deinem Leben, in deinem Alltag, wenn du ein Mann/eine Frau wärst?
Ich denke eine ganze Menge, angefangen von dem veränderten Körperemotionen und den seelischen Andersartigkeiten bis hin zur anderen Wahrnehmung der Umwelt meiner Person (Frauen und Männer werden ja unterschiedlich wahrgenommen).
Außerdem müsste ich damit rechnen, dass sich evtl. einige meiner Vor- und „Ab“lieben ändern könnten.
Wäre aber für eine begrenzte Zeit vllt. mal ein interessantes Experiment um die andere Seite besser kennen zu lernen ^^

2.) Was tust du nur deshalb, weil du eine Frau/ein Mann bist?
Puuuuuuuuuuuuh, mit Sicherheit einiges, wobei ich ehrlich gesagt, jetzt so auf Anhieb gar nichts wüsste, was ich nur als Mann tue, was eine Frau nicht kann.

3.) Was tust du nicht / welche Dinge lässt du lieber, weil du ein Mann/eine Frau bist?
Äquivalent zu 2.)

4.) Durch welches Klischee fühlst du dich persönlich beeinträchtigt?
Das Männer handwerklich begabt sein müssen (was ich leider nur in sehr begrenztem Maße bin); das Männer (mindestens) über 1,70 m sein müssen um als echter Mann wahrgenommen zzu werden (was ich leider auch nicht bin).

5.) Erzähle von einer Situation, in der du bemerkt hast, dass es von Vorteil ist, zur Gruppe der Frauen/Männer zu gehören.
Habe beruflich mit Publikum zu tun und da wird man von ausländischen Bürgen oft ernster genommen (wenn man was erklärt) wie eine Frau.

6.) Gibt es Situationen, in denen das Geschlecht keine Rolle spielt
Ich denke, es gibt viele Situationen, wo das Geschlecht keine Rolle spielt (ausser evtl. Wenn es auf körperliche Merkmale wie Kraft ankommt – wenn man voraussetzt, dass Männer meistens stärker sind wie Frauen).

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#WasAndersWäre (Gastbeitrag)

Ich habe die Fragen des Blogstöckchens #wasanderswäre auch mal an meinen Partner und an Freunde und Bekannte weitergereicht. „Die Fragen sind interessant, aber ich habe kein Blog“ war die erste Reaktion. Was ja kein Problem ist – ich hab ja Platz. Mal sehen wer von denen sich nun „traut“, wo die Ausrede mit „ich hab aber kein Blog“ nicht mehr zieht ^^
T. ist der erste der bisher geantwortet hat, hier sind seine Antworten:

1.Was wäre anders in deinem Leben, in deinem Alltag, wenn du eine Frau wärst?
In meinem Leben: das ist unmöglich zu sagen. Es könnte alles anders verlaufen sein oder auch nichts. Damit angefangen daß mich meine Mutter bei der Scheidung vielleicht zugewiesen bekommen hätte und nicht mein Vater. Daraus ergibt sich ein riesiger Rattenschwanz an möglichen Änderungen.
In meinem Alltag: wenn ich von heute auf morgen eine Frau wäre, wäre nicht alles auf einmal anders. Kleinigkeiten: ich würde Binden/Tampons kaufen, meine Klamotten würden mir von der Form her evtl. nicht mehr passen.

2.Was tust du nur deshalb, weil du ein Mann bist?
Mich rasieren.
Den Rest tue ich weil ich ich bin.

3.Was tust du nicht / welche Dinge lässt du lieber, weil du ein Mann bist?
Da fällt mir nichts ein. Ich tue so viele Dinge nicht, aber nicht weil ich ein Mann bin.

4.Durch welches Klischee fühlst du dich persönlich beeinträchtigt?
Der Versorger sein zu müssen.

5.Erzähle von einer Situation, in der du bemerkt hast, dass es von Vorteil ist, zur Gruppe der Männer zu gehören.
Im Internet nicht blöd angemacht werden.

6.Gibt es Situationen, in denen das Geschlecht keine Rolle spielt?
Fast nicht, weil sich das Gegenüber immer anders verhält – je nach Geschlecht.