NaBloPoMo Tag 29 – Zwischenbilanz 2015

Nachdem ich mal wieder zwei Tage gebummelt habe gibt’s heute ein kleines Resumee der bisherigen 2015-Monate.

#29 Zwischenbilanz – Schreibe einen Post über das Jahr 2015 …so far…

Ja, was hat sich eigentlich die ersten Monate bisher getan. Hat sich überhaupt was getan?
Geblieben ist vieles – das meiste plätschert wie immer vor sich hin, wie immer gab es ärgerliche Momente und freudige Momente.

Ich hab die letzten Wochen und Monate einige neue Computerspiele ausprobiert und so mein „ich spiele gerne xyz“ erweitert. ´
Jahrelang war ich da ziemlich festgefahren, dieses Jahr war dann mal Interesse da um DarkestDungeon zu spielen (Danke Frau Dingens), Starbound oder Rocketleague. Und im Urlaub meines Mannes haben wir zu viert einige Stunden „Don‘t starve together“ ausprobiert – und sind dann erfolgreich im Winter gestorben ^^. Und ich, die nie nie nie Simulationen anfassen wollte ist viele Stunden mit dem LKW durch Europa gefahren, ETS2 sei dank. Wenn ich mich mal aufraffen kann gibt es zu den einzelnen Spielen auch kleine Kritiken.

Nachdem ich mich jahrelang erfolgreich vor dem Zahnarzt gedrückt habe habe ich mir vor einigen Wochen ein Herz gefasst und bin hingegangen. Nun stehen einige Termine an um alles wieder „auf Vorderfrau“ zu bringen, aber wenn ich es hinter mir habe kann ich wohl mit Fug und Recht verdammt stolz sein.

Viel gibt es nicht zu schreiben, die Monate rauschen so vorbei, und ehe ich mich versehe ist schon wieder Silvester und das Jahr ist rum – und unterm Strich ist nicht viel geblieben.
Aber es sind ja noch einige Monate nach, wer weiss was noch alles passiert ^^

Und irgendwie finde ich diese ganze Bilanziererei auch nervig, steht mensch doch immer unter Druck etwas geleistet, gelernt, erreicht haben zu müssen. Etwas zum Vorzeigen zu haben scheint immer und überall wichtig zu sein.

Advertisements

NaBloPoMo Tag 789 – Frei, Tauschen, Keep Out

Mein erstaunlicherweise total entspannter Zahnarztbesuch am Dienstag hat mich doch etwas erschöpft, so dass ich Dienstag und gestern nur gähnend bzw. schlafend rumhing. War wohl doch etwas viel Blutverlust, ich reagier da immer sofort. Aber die Dröhnung mit Lachgas lässt selbst so eine „wir entfernen mal die Ruinen und räumen auf“-ZahnOp total easy werden.
Die Themen heute:
#7 Frei? – Wenn du ein ungebundenes, nomadisches Leben führen könntest, würdest du es tun? Wo würdest du hingehen? Wie wäre dein Leben ohne ein festes Heim?
#8 Tauschhandel – Wenn die Welt nur noch aus Tauschgeschäften bestehen würde, wie würde es dir damit gehen? Was hättest du anzubieten? Wärest du erfolgreich?
#9 Keep out – Von welcher Person hoffst du, dass sie nicht deinen Blog liest? Wieso?

#7
Ich kann mir kein Leben ohne einen festen Mittelpunkt vorstellen. Ich bin sehr ortverbunden. Ein Ort wo alle meine Sachen die mir lieb und teuer sind, alle meine Bilder und Bücher, alle meine guten Erinnerungen sind. Eine Höhle. Ein Heim. Wo das feste Heim steht weiß ich nicht. Ich dachte mal ich bin hier sehr mit Norddeutschland verbunden, aber mittlerweile ist es mir egal glaub ich. Und obwohl ich diesen festen Punkt haben möchte und auch brauche habe ich trotzdem den Traum mit einem Wohnmobil einfach draufloszufahren. Durch die USA, Kanada, Europa. Einfach fahren und anhalten wo es einem gefällt. Und ich würde immer wieder zu meinem festen Heimatpunkt zurückkehren.

#8
Tauschgeschäfte. Mh. Abgesehen davon dass Geld letztendlich auch nur ein Tauschmittel ist – wenn ich mit einer „Tauschhandelwirtschaft“ aufgewachsen wäre würde ich wahrscheinlich kaum drüber nachdenken, würde zu essen haben und alles wäre fein. Mir ist Geld ziemlich egal solang ich genug habe um zu leben, ich brauche diese „immer was neues“-Gier nicht.
Aber wie es mir jetzt bei einem Wechsel gehen würde weiß ich nicht. Ich glaube wenn wir von vornherein nur tauschen würden wären wir uns unserer Fähigkeiten viel bewusster und wir würden mehr „können“ und anzubieten haben, weil unser Fähigkeiten und Talente mehr wert wären. Heute zählen viele Dinge nicht so lang sie nicht dem Job dienen oder direkt zu Geld gemacht werden können. Meine Eltern waren einige Zeit in einem lokalen Tauschring. Da wechselten Möbel die Besitzer, Dienstleistungen etc. Und auch wenn es nicht um Geld ging, ein gewisses „Punktesystem“ gab es schon um die geleistete Arbeit bzw. das Möbelstück zu „werten“.
Aber was hätte ich anzubieten. Ja, gute Frage. Was kann ich gut?
Ich könnte Kinder kreativ beschäftigen, mit ihnen lesen, musizieren, spielen und sie „pädagogisch sinnvoll“ beschäftigen.
Oder Nachhilfe geben.
Oder anderen mit offizieller Post helfen.
Oder für andere lästige Termine machen und organisieren.
Verwaltungskram liegt mir, wenn er sich nicht um mich dreht. Briefe für mich schreiben geht nicht – für andere problemlos ;o)
Ob da nicht noch andere Dinge plötzlich hervortreten die sich als nützlich und brauchbar erweisen würden bliebe abzuwarten.
Und ob ich damit erfolgreich wäre? Was ist denn erfolgreich? Erfolgreich ist doch heutzutage der Mensch, der einen Job hat der ihm ein Dach überm Kopf und nen vollen Bauch beschert, bzw. der darüber hinaus noch Auto, Luxusgüter etc. anhäufen kann. Das gäbe es in dieser extremen Form in einer Tauschgesellschaft vermutlich nicht.
Erfolgreich wäre ich wohl, wenn die Kinder freudig bei mir auftauchten, wenn genug Menschen meine „Verwaltungsdienste“ nutzen würden – und ich erfüllt wäre von „gebraucht werden“ und davon auch noch leben könnte.

#9
Es gibt mehrere Leute von denen ich nicht möchte dass sie hier rumstöbern.
Meine Eltern. Weil ich keine Lust hab alles zu begründen und zu rechtfertigen. Viele sehr persönliche Dinge habe ich sicherheitshalber in ein, bzw. zwei andere Blogs ausgelagert, die mit mir überhaupt nicht zu verbinden sind. Weder vom Namen her noch vom Inhalt, es gibt auch keine Querverweise, und nur sehr sehr sehr wenige kennen diese anderen Blogs. Aber NEVER EVER meine Eltern.
Einige aus meinem Raid (meiner online-Spielrunde). Weil sie Thema waren. Und weil ich keine Lust hab auf Stress mit denen.
Grundsätzlich stehe ich zu jedem Wort. Es macht es nur einfacher gewisse Menschen diese Worte/Gedanken nicht lesen zu lassen. Und wenn sie sie per Zufall finden wissen sie nicht unbedingt wer dahinter steckt.

NaBloPoMo Tag 1 – Zahnarzt und „großartige Blogs“

Heut ist der erste Tag vom NaBloPoMo (National Blog Posting Month), auf den mich das wunderbare Makellosmag gebracht hat.
Ich bin gespannt ob und wie lange ich durchhalte.
Der erste Beitrag kommt etwas verspätet, irgendwie war ich die ganze Zeit doch anders beschäftigt, die Doku zu Miriam Makeba in der ardmediathek war toll – und leider ziemlich lang.

Der heutige Tag stand ganz im Zeichen meines Zahnarztbesuches. Nachdem mir vorgestern ein Stück von einem Zahn abgebrochen ist und das nicht mehr „irgendwo hinten“ war musste ich wohl oder übel nach Jahren mal wieder hin. Gerne geschoben und seit Ewigkeiten in der „to do-liste“ ziemlich weit oben fiel es mir entsprechend schwer da aufzuschlagen, hab ja auch eher ein Trümmerfeld als ein schönes Gebiss mittlerweile…
Nach der kurzen Nacht, FrauenfussballWM sei dank, war ich den ganzen Tag total unter Strom, hab mich mehrfach übergeben – auch im Auto auf der Hinfahrt noch. Mir schlagen Aufregung, Angst und Sorgen sofort auf den Magen mittlerweile, ich bin da echt empfindlich geworden mit dem Alter. Nach gut 1.5 Stunden war der erste Spuk vorbei, außer einmal schauen, röntgen und die ersten Schritte besprechen gab es noch nicht wirklich schlimmes, und ich war erstaunlich schnell ruhig, fast ergeben.
Dienstag geht das Drama dann richtig los, ein wenig graut mir ja schon – und gleichzeitig bin ich auch gespannt wie so eine Ruinenbeseitigung unter Lachgasdröhnung wohl ist. Es stehen mir lange lange Monate Restaurierung bevor – Ende des Jahres wird ich wohl durch sein.
Und dann kann ich endlich wieder lachen, und harte Sachen essen und überhaupt – obwohl ich Äpfel nicht so gerne mag würde ich sooo gern mal wieder in einen reinbeissen…

Als Belohnung dass ich überhaupt hingefahren bin habe ich mir dann das ein oder andere Wollknäuel und n paar andere Kleinigkeiten für meine weiteren Häkelversuche gegönnt. Learning by doing ist meine Devise oder: kein Plan von nix und trotzdem was hinbekommen, es gibt ja youtube.
Und immerhin sieht die zweite Eule schon ganz knuffig aus, mal sehen was noch so alles aus meinen noch ungelenken Fingern entsteht.

Jeder NaBloPoMo-Tag hat einen Aufhänger, einen Themenvorschlag, und zumindest einige Zeilen verdient ein jedes Thema ^^
Großartig und noch großartiger
Was macht einen großartigen Blog aus? Und warum liest Du ihn?

Blogs die ich lese und faszinierend finde beschäftigen sich mit vielen Themen, ich bin da nicht festgelegt. Eine nahe Sicht aufs Geschehen, eine unverblümte Meinung – wenn etwas aus dem Herzen kommt ist es idR faszinierend und lesenswert. Und oft ist auch der bloggende Mensch faszinierend.
Manchmal ist es auch die Neugier wie es mit/bei jemandem weitergeht. Die Wege die jemand anders geht. Die meinen ähnlich sein können, mich inspirieren.
Manche Themen sind eigentlich nicht meine Themen, und trotzdem sprechen mich die Blogs an. Ich ertappe mich manchmal wie ich sogar Fashionblogs lese :). Und das sogar sehr gerne und gerne wieder.
Ich segel von Blog zu Blog, bleibe hängen oder segele weiter. Bei manchen segel ich häufiger vorbei bei anderen einmalig.

Was ist ein guter Blog? Gegenfrage – was ist ein gutes Buch oder ein guter Film?
Gut ist das, was das Herz erreicht und das Gehirn bewegt.
Und für jeden Menschen ist es etwas anderes…